Grundlagen

g1Woraus besteht ein Weidezaunsystem?

Die Wirkungsweise eines Elektrozaunes beruht im Gegensatz zu anderen Zäunen auf dem Respekt der Tiere vor dem Stromschlag, den sie beim Berühren des Zaundrahtes erhalten. Die Stromstöße sind für Mensch und Tier ungefährlich, lösen aber trotzdem Angst vor abermaligem Berühren aus. Dies funktioniert bei allen Tierarten, sowohl in der Tierhaltung, als auch zur Abwehr von Tieren.

3 Faktoren entscheiden über die optimale Funktion Ihres Elektrozaunes

1. Die Leitfähigkeit
2. Die Erdung
3. Das Elektrozaungerät

 

 

Die Weidehaltung ist ein weit verbreitetes Haltungsverfahren für viele Tierarten. Nicht nur bei Rindern, Pferden, Schafen und Ziegen steigert Weidehaltung die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden, auch Schweine und Geflügel kommen immer öfter in den Genuss von Weidegang. In der ökologischen Tierhaltung sind Weidegang oder Ausläufe sogar Vorschrift. Ein Risiko der Weidehaltung sind mögliche Tierausbrüche. Für Schäden, die aus Weiden ausgebrochene Tiere verursachen, haftet der Tierhalter.

Es sei denn, der landwirtschaftliche Tierhalter kann nachweisen, dass er bei der Beaufsichtigung der Tiere die erforderliche Sorgfalt beachtet hat oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden wäre. Dazu zählt nicht nur ein zum Gefährdungspotenzial der Umgebung und der Tierart sowie Tierkategorie entsprechender Zaun, die Funktion des Zaunes muss auch täglich kontrolliert und dokumentiert werden. Natürlich müssen die Tiere auf der Weide auch ausreichend mit Futter und Wasser versorgt sein.

Beunruhigungen der Herde (z. B. Herdenumstellung) sollten auf ein Mindestmaß reduziert, besser noch vermieden werden. Doch was gilt es bezüglich des Weidezaunes zu beachten? Ein Weidezaun sollte möglichst ausbruchsicher, aber auch verletzungssicher, stabil, langlebig und kostengünstig sein. Bei einem Neubau sind auch Belange des Natur- und Umweltschutzes zu berücksichtigen.
Quelle: aid